Miss Shachiku and the Little Baby Ghost (2022)

Shachiku-san wa Youjo Yuurei ni Iyasaretai. / 社畜さんは幼女幽霊に癒されたい。

Tedesco Rezensionen – Miss Shachiku and the Little Baby Ghost

Questo topic contiene sia recensioni brevi che più lunghe sul Anime «Miss Shachiku and the Little Baby Ghost» e non è assolutamente il posto giusto per discussioni generali! Ogni post deve essere una recensione autonoma che hai scritto tu stesso. Ogni recensione dovrebbe coprire alcuni aspetti fondamentali: trama, personaggi e avere una conclusione personale. Sentiti libero di commentare le recensioni esistenti usando la funzione di commento.
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Avatar: SlaughtertripDio di Biscotti#1
Süß, süßer, Yuurei/Myaako/Lily/Miko.

Oder so. Jedenfalls ist dieser Anime sehr süß – so süß, dass es im Cast sogar einen This Week‘s »Cute« Charge gibt. Gemeint ist damit eine Stimme aus dem Off, die in den süßen Szenen »kawaii« sagt. Und Fushihara findet die vier Geistermädchen natürlich auch alle sehr süß, weshalb auch ihr immer wieder ein »kawaii« entfleucht.

Ja, »kawaii« hört man hier sehr oft, doch was man noch öfter hört, ist Yuureis Catchphrase »tachisare!« (dt.: »geh weg!«) Diese Serie ist nämlich nicht nur eine zur Anime gewordene Süßigkeit, sondern auch eine Komödie, und die Comedy wird besonders zu Beginn größtenteils durch wiederholte Benutzung dieses Wortes erzeugt – durch einen ganz einfachen Running Gag also. Der Hintergrund: Fushihara ist ein Workaholic und scheint bis zu 23 Stunden und 59 Minuten im Büro zu verbringen. Manchmal sogar mehr. Der »firmeneigene« Geist Yuurei – bisher haben die Leute nur Gerüchte über diesen gehört – ist besorgt über die arme Fushihara und möchte, dass sie weggeht, also nach Hause geht. Falls jemand ganz begeistert mitlesen sollte: Nein, dieser Anime hat nichts mit Horror oder Grusel zu tun. Eine Walnuss ist angsteinflößender als Yuurei und die anderen Geistermädchen.

Der »tachisare!«-Gag nutzt sich sehr schnell ab. Was übrigbleibt, ist die Interaktion zwischen Fushihara und Yuurei, denn viel größer ist der Cast in den ersten Episoden noch nicht. Mit Ryouko und Shino tauchen zwar ab und zu zwei von Fushiharas Arbeitskolleginnen auf, doch diese bleiben eher blass und sind eigentlich nur dazu da, damit Fushiharas Arbeitsplatz nicht wie ein Geisterhaus wirkt. Vor allem Ryouko lässt sich sehr schwer in Szenen, die rein auf Comedy aus sind, integrieren, da sie einfach keine herausstechenden Persönlichkeitsmerkmale besitzt. Bei Shino funktioniert das etwas besser, denn diese ist neu in der Firma und daher noch etwas unsicher. Deshalb schafft es sogar Yuurei, das Nesthäkchen der Firma zu erschrecken, wenn auch ungewollt. Nicht alle Charaktere in dieser Serie sind lieb, süß und nett. Fushihara hat einen Chef, der sie ordentlich in die Mangel nimmt. Doch dieser ist nicht der alleinige Grund dafür, weshalb Fushihara immer so lange im Büro bleibt. Der Grund dafür ist natürlich sehr herzig. Und süß.

Es ist sehr niedlich, Fushihara dabei zuzusehen, wie sie Yuurei beim Niedlichsein zusieht. Yurei möchte Fushihara immer wieder bei der Arbeit helfen, was erwartungsgemäß nicht immer glattläuft. Die beiden alleine bieten dem Zuseher aber sehr wenig. Durch den Mangel an Abwechslung freut man sich, wenn endlich neue Charaktere auftauchen. Sobald man diese jedoch schon ein paar Episoden kennt, lässt das Interesse abermals nach, da diese gewisse Verhaltensmuster besitzen, die auf Dauer ermüdend sind, und ihr Hintergrund oft viel zu dürftig ist. Je mehr Charaktere zusammenkommen, desto besser funktioniert dieser Anime. Man stelle sich diesen Anime wie einen Kindergarten zur Halloween-Zeit vor – nur ohne den Horror, den Kindererziehung mit sich bringt.

Einer dieser Charaktere, die erst etwas später hinzukommen, ist Myaako, eine Bakeneko. Sie ist ein kleines Mädchen und eine Nekomimi, weshalb man von ihr die doppelte Ladung Sweetness bekommt. In der Lebensmittelindustrie lässt sich »Sweetness« übrigens mit »Süßkraft« übersetzen. Myaakos Süßkraft ist ungefähr so hoch wie Son Gokus Kampfkraft. Wem die Mischung 50 % Geist und 50 % Katze nicht gefällt, darf sich an der 100%igen Katzen-Myaako erfreuen. Myaako hat so ziemlich als einziger Charakter eine Hintergrundgeschichte, die zudem auch zu überzeugen weiß.

Ein weiteres Geistermädchen ist Lily. Diese ist zwar zu 100 % ein Geist, beruflich aber zu 100 % eine Maid – typisch Japan also. Maids stehen synonym für Japan, genauso wie Feuerwerk und Tentakeln. Wie Yuurei hat auch diese ein Frauchen, und zwar Satsuki Kurahashi. Lily geht mit Satsuki etwas ruppiger um als Yuurei mit Fushihara. Die beiden Pärchen sind krasse Gegensätze. Während Yuurei versucht, Fushihara dazu zu bringen, die Arbeit zu beenden und nach Hause zu gehen, hält Lily Satsuki für faul und will diese anspornen, noch mehr zu rackern. Was sie mit Yuurei und Fushihara aber gemein haben: Es ist unschwer zu erkennen, dass sie sich ebenfalls sehr lieb haben.

Etwas spät wird Miko eingeführt. Ihr Auftritt hat es aber in sich, denn die dramatischste Wendung des Geschehens wollte man sich für das Finale aufheben. Wobei es »Drama« nicht ganz trifft. »Pseudo-Drama« schon eher. Der Anime ist einfach viel zu süß für ernsthaftes Drama. Na ja, vielleicht gibt es doch ein bisschen davon. Ein kleines bisschen.

Doch nicht alles in diesem Anime ist süß. Wenn die Mädchen ins Narrenkastl schauen (jii~), sehen sie sogar ziemlich gruslig aus. Beim Manga ist das genauso. Ist das vielleicht ein charakteristisches Merkmal? Zumindest der Zeichenstil des Mangas ist sehr charakteristisch, denn dieser sieht aus, als habe man ihn mehrmals durch den Weichzeichner-Filter gejagt. Liest man den Manga, fühlt man sich in eine fluffige, zuckerwattrige Welt hineinversetzt.

Kaori Ishihara möchte ich gerne den unsichtbaren Pokal für das lustigste und erheiterndste Opening der abgelaufenen Frühlingssaison überreichen. »Cherish« ist die Kirsche auf dieser mit Schokolade überzogenen Zuckerfalle.

Durch die ganze Kawaiiness wäre mir fast entfallen, wie sympathisch die Charaktere doch sind. Ohne geht es nicht, denn sonst würde dieser Kawaii-Cake in sich zusammenfallen. Darum kann man auch hinwegsehen über die kaum vorhandene Story, die sich durch wenige Szenen zwar erahnen lässt, sich aber in diesen zwölf Episoden nicht so richtig entfalten kann. Eine zweite Staffel würde ich deshalb begrüßen. Ein paar Mal etwas Süßes zu sich nehmen, sei erlaubt.
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Avatar: AsaneRaccoglitore di Biscotti#2
Hallo zusammen, also ich bin der A. und ich mag kleine Mädchen.

Also nicht, wie ihr jetzt vielleicht alle denkt, Loli oder so. Mehr so kleine, niedliche Mädchen im allgemeinen, die man nicht zwanghaft ficken oder bloß befummeln möchte, sondern einfach in den Arm nehmen, so wie diese kleinen, hüfthohen Knuddelgeister hier mit den großen, staunenden Augen, mit dieser etwas seltsamen Klumpfußästhetik und ihrem leicht retardierten, zuckrigen Babysprech, mit dem sie die arme Fushihara bestürmen, schnuckeliger geht's eigentlich gar nicht mehr.

Das ist alles soo süß, man könnte daran sterben, da bin ich mit Fushihara aka "Shachiku-san" völlig einer Meinung. Daher ist im Vorfeld unbedingt ein Gesundheitscheck anzuraten, inklusive Belastungs-EKG und großes Blutbild. Sonst kommt man wegen akuten Zuckerschocks vielleicht nicht mehr lebend aus der Sache raus und muss post mortem womöglich als Geist weiterarbeiten, wie das bei der armen Hausverwalterin Koharu der Fall ist. Hier schießen sämtliche Beschützerinstinkte binnen Sekundenbruchteilen von Null auf Hundert, so daß wesentliche Areale der Großhirnrinde kurzerhand stromlos gesetzt und selbst gröbste Verstöße gegen innere und äußere Logik mit seligem, debilen Lächeln auf den Lippen großzügig ignoriert werden. Sachen zum Beispiel wie: warum Geister nicht auf Fotos zu sehen sind, aber mit einem All-in-one-Drucker kopiert werden können. Und überhaupt alle Fragen, die mit der Aufrechterhaltung vitaler Körperfunktionen zu tun haben, wie: warum müssen Geister essen, frieren, schlafen, etc? Und kann man sich, wie Shachiku-san, von einem Gespenst wärmen lassen? Haben die denn einen Blutkreislauf?

Das perlt alles ab an denen, die an diesem Anime einen Narren gefressen haben, so wie ich. Die süchtig sind nach Wohlfühlanimes in allen Formen & Farben, die sich nicht sattsehen können an Niedlichkeit und an Iyashikei (was ja schon im Titel anklingt: "Iyasaretai"). Die ähnlich gestrickte Serien bewundern ob ihrer Dreistigkeit, so kindlich-unschuldig auf das hilflose Herz ihrer Zuschauer zu zielen und so erbarmungslos zu treffen wie bei »Binchou-tan«, »Hakumei« oder bei dieser kleinen, niedlichen Mumie.

Viele von denen haben ja ein ähnlich entspanntes Pacing, oft auch eine ähnliche Buntstiftoptik wie bei Malbüchern. Meistens sitzt man nur da und kuckt, wie die kleinen, süßen Fruchtzwerge sich in vielen Problemen des Alltags schlagen, von denen viele im Publikum sich vielleicht wünschen würden, sie hätten diese noch. Und welche heilsame Wirkung diese Überdosis an Gespenstern entfalten kann, merkt man ja schon im Vergleich von Shachiku-sans Leben vorher und nachher. Wenn man sieht, welches Licht und welche Wärme die zwei beiden Racker in die einst trübe, kalte Bude gebracht haben.

Das Sahnehäubchen auf der Kirsche ist allerdings die deutsche Übersetzung, die fast immer die richtigen, passenden Formulierungen bei umgangssprachlichen Wendungen findet. Eine wahre Wohltat. Und dann auch der Humor, wo man fest auf die Intelligenz des Zuschauers vertraut und nicht auf seine schenkelklopfenden Nehmerfähigkeiten. In ewiger Erinnerung bleibt mir die nette Obaa-san, die sich den kaltherzigen und mürrischen Fischverkäufer freundlich, aber entschlossen vorknöpft und ihm unter Androhung von schamloser Preisgabe seiner Jugendsünden eine großzügige Dreingabe abnötigt.

Es ist wirklich viele lange Jahre her, daß ich so restlos glücklich mich nach einer völlig harmlosen, völlig Ecchi-freien Serie auf der heimischen Couch gefläzt habe. Und deswegen, und weil mir das nicht mehr normal vorkam, nehme ich hier an diesem Stuhlkreis teil, bei dem jeder erstmal…

Ja, bitte? Hier? Nein, sorry, die Selbsthilfegruppe zu »Strike Witches« ist nebenan
Ultima modifica del post risale al 01.11.2025 12:53.
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