La malinconia di Haruhi Suzumiya (2006)

Suzumiya Haruhi no Yuuutsu / 涼宮ハルヒの憂鬱

Tedesco Rezensionen – Die Melancholie der Haruhi Suzumiya

Questo topic contiene sia recensioni brevi che più lunghe sul Anime «La malinconia di Haruhi Suzumiya» e non è assolutamente il posto giusto per discussioni generali! Ogni post deve essere una recensione autonoma che hai scritto tu stesso. Ogni recensione dovrebbe coprire alcuni aspetti fondamentali: trama, personaggi e avere una conclusione personale. Sentiti libero di commentare le recensioni esistenti usando la funzione di commento.
Avatar: Adad-Nirari#16
Auch ich konnte schlecht den großen Hype von Suzumiya Haruhi no Yuuutsu überhören. Als ich dann noch hier die ganzen Lobeshymnen von erfahrenen Animefans gelesen habe, entschloss ich mich natürlich mir selbst ein Bild von dem so sagenumwobenen HARUHISMUS zu machen. Wie schon gesagt, durch den riesigen Hype und den ganzen positiven Kommentaren bin ich in diesen Anime mit sehr großen Erwartungen rein gegangen. Heut könnt ich mich Ohrfeigen, warum ich mich nicht FRÜHER dazu entschlossen habe, mir diesen Anime anzuschauen. Nicht nur, dass der Hype in meinen Augen gerechtfertigt ist, nein sogar die ganzen Lobeshymnen stimmen zu 99%, was mich sehr erfreut hat, was daraus zu schließen ist, dass hier wirklich kompetente Animekenner sind, deren Kommentare man wirklich ernst nehmen kann und auch nicht enttäuscht wird ausgenommen der geistigen Tiefflieger die so manchmal über den Bildschirm flimmern. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema. Ich habe schon so lange nach einem Anime gesucht, der etwas NEUES zu bieten hat. Wie vielleicht viele mitbekommen haben, sinkt die Kreativität der Manga/Animeproduzenten rapide zurück, so dass man eig. immer die gleiche Kost vorgespielt bekommt, sei es die selbe Comedy, die selbe Romantik oder den selben Drama, die noch obendrein immer aber wirklich immer mit den typischen Klischeebehafteten Charakteren ausgestattet werden, was natürlich für einen Animefan, der auf Innovation und Neuartiges aufbaut sehr deprimierend ist. Und doch findet auch mal ein blindes Huhn ein Korn oder Ich die Nadel im Heuhaufen und stoße wieder mal auf einen Anime der mir das Gegenteil beweist. Suzumiya Haruhi no Yuuutsu zeigt sich nicht nur in der innovativen Story, nein das komplette Spektrum ist komplett neu, innovativ und begeisternd. Und es mag sein, dass es einigen vielleicht nicht ganz so gepasst hat, wie die Folgen gezeigt wurden, was auch für den einen sicherlich sehr verwirrend und lächerlich wirkte und ich gleich vorweg nehme, dass diese Schema auch wirklich nicht bei jedem Anime ziehen würde, aber genau das zeigt wieder mal die Innovativität dieses Animes und wie ich fand, auch perfekt zu Suzumiya Haruhi no Yuuutsu gepasst hat, was ich bisher noch bei KEINEM Anime gesehen habe. Natürlich hat dieses Schema zur Folge, dass man auf den ersten Anhieb nicht alles mitbekommt, was der Anime eigentlich vermitteln will, so dass man gezwungen ist, sich das vielleicht noch mal anzusehen um jede noch so kleine Eigenschaft des Animes mitzubekommen. Also eine 100% Garantie für ein Re-Watsch. Besser geht’s nicht. Die erste Episode, die für viele für Verwirrung gesorgt hat und auch viele dazu in die Irre geführt hat, dass dies ein billiger Anime ist, ist einfach erschreckend innovativ und ich rate keinem einen voreiligen Entschluss zu ziehen. Ihr verpasst wirklich was in eurem Leben. Diese Episode ist nichts anderes, als ein Amateurfilm, der von den Charakteren gedreht worden ist! Dies war für mich total überraschend und einfach nur geil. Wo bitte sieht man so etwas in der Art noch? Zusätzlich wurde durch dieses Schema der AHA-Effekt deutlich verstärkt, also bei mir zumindest hat es gewirkt. So bin ich immer vor Spannung fast geplatzt und wollte unbedingt die nächste Folge sehen, um die ganzen Fragen in meinem Kopf zu lösen. Und wenn dann solche Momente kommen wie „Achsooo, deswegen…“ dann hat der Anime meiner Meinung nach genau das erreicht, was ein Anime erreichen sollte. So genug von meiner Lobeshymne… kommen wir jetzt zu den Kategorien.


Story: 27/30

Da unsere Protagonisten so ein einzigartiges Wesen ist, lagen dem Anime Story mäßig unzählige Wege offen und verdammt noch mal Suzumiya Haruhi no Yuuutsu hat sie perfekt genutzt. Hut ab! Nicht nur weil sie sehr spannend anzusehen war, sondern auch weil es vorher so etwas noch nicht gegeben hat, ganz einfach. Ich zumindest kenn diesen Storyverlauf noch nicht und war total begeistert! Wo bitte hat man denn schon gesehen, dass ein normales, sterbliches, hübsches Mädchen die Welt so verändern kann, wie sie es gerade haben möchte? Nirgendwo! Und genau deswegen ist Suzumiya Haruhi no Yuuutsu so Perfekt in seinem Wesen. Gespickt mit Comedy, Fantasy und sogar das Genre Mystery, was mir hier sehr gut gefallen hat, machten die Story einzigartig! Ein klitzekleines Manko hat sie für mich aber doch. Ich als Drama/Romancefan hätte mir ne kleine romantische Ader in diesem Anime gewünscht. Möglichkeiten gab es dazu ziemlich viele und da ja unsere Protagonistin noch ein hübsches Mädchen ist und auch (man könnte es schon sagen) leicht in unseren Protagonisten verliebt ist, daraus ne schöne Romantik erstellen. Aber ich bin nicht großartig enttäuscht und da ich weiß, dass es ne Fortsetzung gibt, kann ich vielleicht auf mehr Romantik in der 2ten Staffel hoffen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ^^


Animation: 20/20

Animationstechnisch hat mich Suzumiya Haruhi no Yuuutsu in allen Punkten begeistert. Die Charaktere sind alle aber so detailliert gezeichnet worden wie ich bisher noch nicht gesehen habe. Die weiblichen Darsteller waren total hübsch gezeichnet und damit natürlich das ganze Zuschauerspektrum angesprochen wird, natürlich die passenden Styles gewählt. So ist vom stillen, gefühlsarmen, kurzhaarigem Bücherwurm bis zur Loli mit dem unwiderstehlichen MOE-Effekt alles dabei. Zusätzlich habe ich noch nie so flüssige Bewegungen in einem Anime gesehen, sichtbar vor allem beim ED und in Episode 12, wo die Charaktere realitätswürdig auf Musikinstrumenten spielen. Die Hintergründe waren eine einzige Augenweide. Nicht nur, dass sie sehr detailliert gezeichnet wurden, nein, es tummelte sich auch ein aktives Leben während unsere Protagonisten im Vordergrund standen. Da in den meisten Animes die Hintergründe meistens aus Standbildern bestehen, war das hier bei Suzumiya Haruhi no Yuuutsu eher eine Seltenheit und was mich total fasziniert hat. Da sieht man z.B. einen Mann, der in sein Auto steigt, den Motor anmacht, den Blinker setzt und aus der Parkbucht herrausfährt… und das nur als Nebeneffekt! Wo bitte sieht man solch eine Innovation? Einfach unbeschreiblich und ich kann immer nur den Hut vor den ganzen Produzenten ziehen, die da übrigens mehr als nur überdurchschnittliche Arbeit geleistet haben. Und dies war nur ein Beispiel aus vielen, die bei Suzumiya Haruhi no Yuuutsu auftauchen. Auch die CGI-Effekte waren dem heutigen Standard natürlich angepasst und mit den schönsten Farben präsentiert worden. Animationstechnisch ist Suzumiya Haruhi no Yuuutsu also eine Augenweide und für jeden ein Blick würdig.


Sound: 18/20

Gut ich gebe zu, das OP ist jetzt nicht ganz mein Geschmack, was ich auch, nachdem ich das ein paar mal gehört habe auch immer geskippt habe, finde aber, dass es zu Suzumiya Haruhi no Yuuutsu wirklich gepasst hat, dass es wie unsere Protagonistin eben sehr flippig war. Besser hat mir da eindeutig das ED gefallen. Das Lied war zwar auf flippig, lag mir aber mehr im Blut und die schönen flüssigen Tänze unserer Charaktere haben das ED noch mehr versüßt. Der Soundhöhepunkt gilt aber ganz und allein der BGM. Jedes Geschehnis und jede Aktivität wurde mit der passenden BGM untermalt. Besonders gefallen haben mir da die Mystischen Melodien während, man mag es kaum glauben den Mystery Ereignissen ^^


Charaktere: 30/30

Wer hat es nicht ständig leid, immer dieselben mit Klischeeüberfüllten Charaktere zu sehen. Dauernd einen 0815 Protagonisten zu sehen, wie er vom ersten zum nächsten Schlammassel stolpert und wie ein hilfloser Trottel dasteht, neben ihm meist immer eine naive, dumme und hyperaktive Protagonisten die eig. nichts anderes kann, als dem Zuschauer auf die Nerven zu gehen. Gott sei dank und ich sage das wirklich, ist es bei Suzumiya Haruhi no Yuuutsu NICHT der Fall. Ok ich gebe zu, unsere Protagonistin Haruhi ist schon der flippige, hyperaktive Typ und ich bin mir sicher, dass sie nicht bei jedem Zuschauer auf Sympathie stößt, dennoch muss ich sagen, dass es diesen Charakter wirklich nur EINMAL gibt und er wirklich einzigartig und faszinierend ist. Mit ihrer dominierenden Art und ihren klugen Einfällen schafft sie es immer aber wirklich immer alles zu bekommen was sie sich gerade wünscht. Und da ist einen nagelneuen Computer für ihr SOS-Dan erpressen ein eher kleines Beispiel. Ich kann da nur einen Satz aus dem Lied „Rosenrot“ von Rammstein zitieren: „Sie will es und so ist es fein, so war es und so wird es immer sein. Sie will es und so ist es Brauch, was sie will bekommt sie auch.“ Und da kann ich nur zustimmend nicken. ^^
Unser männlicher Protagonist ist genau das Gegenteil von unserer Haruhi und ich bin so was von froh, dass er nicht dieser 0815 Klischeetyp ist. Da Sarkasmus und Ironie einer meiner Favoriten unter den sprachlichen Stilmitteln sind war ich so was von angetan, als ich erfahren habe und miterleben durfte wie sarkastisch und ironisch unser Protagonist Kyon ist. Besonders seine Monologe waren immer ein Grund, weshalb ich mich fast totgelacht habe. Zusätzlich ist er ein Typ, der die Gabe besitzt wirklich das zu sagen, was etwa 80% der Zuschauer denken würden und das fand ich einfach faszinierend. Sympathie für ihn hatte ich schon ab der ersten Folge und die ist nie abgebrochen… im Gegenteil sie wurde immer stärker und stärker und für mich ist Kyon einer der besten männlichen Protagonisten den ich bisher in Animes gesehen habe. Natürlich darf man die drei anderen Mitglieder des SOS-Dans nicht außer Acht lassen. Auch wenn sie einige Klischeeverhalten vorweisen, waren sie zu keiner Zeit irgendwie nervtötend oder langweilig. Sie waren für mich sogar unabdingbar und sehr wichtig für Suzumiya Haruhi no Yuuutsu. Da wäre Yuki, die gefühlsarme ohne jegliche Art von Mimik und der Ausstrahlung eines Eisblocks, die 80% des Animes nur irgendwelche Bücher gelesen hat. Ich persönlich mag solche Charaktere und deswegen konnte ich mit ihr gut sympathisieren. Mikuru ist der typische Loliconcharakter mit einer gewaltigen Ladung an MOE und mit einer süßen kleinen Piepsstimme. Sie war zwar immer sehr schüchtern und hatte sehr oft Tränen in ihren Augen (weil Haruhi sie immer für ihre Ideen missbraucht hat), ich aber fand sie dennoch süß und perfekt platziert in Suzumiya Haruhi no Yuuutsu. Itsuki ist der letzte des SOS-Dans und der typische immer lächelnde Nebencharakter. Störend fand ich ihn nicht, aber wirklich gebraucht hat man diesen Charakter auch nicht. Für mich ist eher der unbedeutendste Charakter in Suzumiya Haruhi no Yuuutsu. Alle anderen Nebencharaktere waren nur die herkömmlichen Statisten.


Fazit:

Suzumiya Haruhi no Yuuutsu hat mir gezeigt, dass es doch noch Innovation und Kreativität bei Animes gibt und hat mich wieder wachgerüttelt. Ich werde mir auf jeden fall diesen Anime holen und ein Re-Watch ist für mich zu 100% sicher. Deshalb kann ich nur sagen. Jeder der sich als Animefan bezeichnet MUSS Suzumiya Haruhi no Yuuutsu gesehen haben. Schaut euch den Anime wirklich an, sonst verpasst ihr wohl den besten Anime des Jahres 2006. Haruhi 4EVER!!!
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Avatar: Golden Darkness#17
Auf der Suche nach einem Romance Anime bin ich auf Suzumiya Haruhi no Yuutsu gestoßen. Leider muss ich sagen, dass der Anime nicht viel Romance hat. Jedoch hat mich der Anime so gefesselt, dass mir das total egal ist. So das schauen wir mal, warum der Anime für mcih das Meisterwerk überhaupt ist: Mit den durcheinander bei den Folgen wollte ich erst aussteigen habe dann aber gesagt bekommen, dass das dem Anime die Würze gibt und hab mich wieder dran gesessen. Das Durcheinander hat bei mir so viele Fragen gestellt, dass ich einfach nur noch weiterschauen wollte und habe mich gefragt warum Asahina zu Kyon sagt, dass er sich nicht so um sie kümmern soll oder warum auf einmal keine Brille anhat. Diese Fragen haben den Anime so spannend gemacht. Die einzige Folge, die bis auf den Schluß gar nicht gefallen hat, war die eig. 14.Folge, deswegen kann ich dem Anime auch nciht mehr Punkte geben.

Zur Story:
Die Story ist sehr gelungen mit Suzumia Haruhi als "Welt", der neue Dimensionen (Welten) erschaffen kann und das mit der SOS Brigade, ihren CLub fand ich sehr interessant. Die Detektiv-Arbeit des Clubs vor allem von Haruhi war noch ein sehr schöner Nebengeschmack zur Story.


Animationen: Ich kenn micht sehr wenig mit der Firma aus, jedoch kann ich sagen, dass der Anime sehr geschmeidig geht und die Bewegungen der Charaktere wie Butter flutschen. Die Animationen waren so toll, dass mich der Anime so gebannt hat, dass ich gar nicht mehr damit aufhören konnte ihn zu schauen.

Sound: Das Ending war sehr gut von der Musik her und der Tanz nebenbei war nach meiner Sicht sehr gelungen, der auch sehr gut zu Musik gepasst hat.
Der hammer war aber das Opening, dass so perfekt den Anime begonnen hat. Die Bilder dazu bzw. das Video war recht gelungen und hat wie beim OP gut gepasst. Die Anfangsmusik von der 1.Episode fand ich auch recht gut gelungen auch wenn es sich i-wie falsch anklingt. Kann das nicht so genau sagen, da ich kein Musik-Experte bin, jedoch war es trotzdem sehr gut.

Charakter: Als ich das Bild zu Suzumiya Haruhi gesehen haben, war ich in und weg. Ich keinem anderen Nicht-Ecchi-Anime hab ich je so gute Charaktere gesehen bis auf Shakugan no Shana.
Alle Hauptcharaktere sind so perfekt gestaltet, dass man sich gut in den Anime vertiefen kann. Kyon hätte man noch ein bisschen verbessern können, war aber trotzdem ziemlich gut.

Fazit: Nach meiner Meinug ist es der beste Anime, den ich je gesehen habe und würde mich auf eine 2.Staffel freuen. Ich glaube nie an Hype, da ich vor allem von einem Anime namens Death Note stark enntäscuht wurde, aber dieser Anime st sogar besser als jeder Hype den ich darüber gelesen habe. Und das Re-Watch Potentzial ist bei keinem Anime so hoch wie bei diesem schon von der Reihenfolge der Episode. Deswegen würde ich empfehlen erst die normal Tv-Reihenfolge, die durcheinander ist und dann wie sie eig. wäre anzuschauen. Naja ich hoffe ihr habt beim Anschauen genau so viel Spaß gehabt wie ich dabei.

Ich kann nur empfehlen: Watch!
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Avatar: MajinVegeta#18
Da dieser Anime sehr hohe Wertungen bekommen hat und er mir außerdem auch sympathisch vorkam, entschloss ich mich vor kurzem Suzumiya Haruhi no Yuuutsu anzuschauen.

Die Story ist sehr interessant, es geht um ein mehr oder weniger durchgeknalltes Mädchen, der die Welt zu langweilig ist und die sich nur mit Außerirdischen, Menschen aus der Zukunft oder Hochbegabten abgeben will und Kyon, ein Junge aus ihrer Klasse, wird in ihre verrückten Pläne reingezogen, nur weil er sich mit ihr mal unterhalten wollte. Mehr sag ich mal nicht...
Haruhi muss man jedenfalls einfach mögen und ich denke eine ähnliche Figur gibt es in keinem anderen Anime.

Das Opening und Ending fand ich gleich gut und sie haben mir sehr gefallen, am meisten hat es mir aber God knows... aus Folge 12 (nach DVD-Reihenfolge) angetan.

Leider habe ich den Anime in DVD-Reihenfolge angeschaut, die mir vollkommen zufällig vorkam und jetzt finde ich es schade, dass ich nicht vorher von der TV-Reihenfolge gewusst habe.
Ich meine, was soll das?! Die letzte Folge laut den DVDs ist nur ein riesiger Filler, teilweise mit minutenlangen fast unbewegten Szenen.
Ich kann jedem nur raten: Schaut euch die TV-Reihenfolge an!

Bewertung zum Ger DUB: Die Übersetzung ist mit Sicherheit sehr gut, an ihr hatte ich nichts auszusetzen, sogar Endungen wie -kun, -san usw wurden alle behalten. Allerdings kamen mir die Synchronsprecher recht unprofessionell vor. Man hört manchmal deutlich, dass die Szene gestellt ist und nicht selten wird auch recht langsam geredet... Man hätte das Script an diesen Stellen noch verbessern können können. Die Sprecher waren aber alle sehr gut gewählt.

Nun die Kritik: Suzumiya Haruhi no Yuuutsu ist mit Sicherheit sehr gut, allerdings verstehe ich nicht, warum es SO hohe Wertungen erhalten hat. Die Story und Charaktere sind zwar außergewöhnlich, allerdings wars das auch schon. Ich habe mir ehrlichgesagt von der Story mehr erhofft. Aber wozu gibts denn Staffel 2? Wir werden sehen!^^
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Avatar: Zero-samaScout di Biscotti#19
Are you already infected with the Haruhi-Syndrom ???

Na, wer kennt sie denn nicht ? Die bildhübsche Haruhi, die manch Männerherzen höher schlagen lässt und die Sorgen um sich vergessen lässt beim bloßen Anblick !!!^^
Wegen der Top-Platzierung und den zahlreichen Lobeshymnen von Suzumiya Haruhi no Yuuutsu habe ich mich an den Anime rangewagt und wurde nicht enttäuscht !!! Hier wird mit vielen innovativen Storyelementen gepunktet mit einer meisterlichen Kombination von Humor. Zusätzlich gibt es für die Zuschauer die genialste Moe-Protagonistin schlechthin-> Haruhi !!!


Erstmals sollte noch das ganze Verwirrspiel mit den Episoden geklärt werden. Es gibt drei verschiedene Reihenfolgen der 14 Episoden :

-) Die TV-Reihenfolge: Hier wird der Anime in einem bunt durchgemischten Geflecht gezeigt. Die Reihenfolge nach Episodennummerierung: 11,1,2,7,3,9,8,10,14,4,13,12,5,6
-)Chronologisch richtige Variante: 2,3,5,10,13,14,4,7,6,8,1,12,11,9
Diese Reihenfolge dämpft sicherlich ein wenig den Flair des Animes, weil man schon nach sechs Episoden den eigentlichen Handlungsstrang hinter sich hat !!!
-) DVD-Reihenfolge: Hierbei handelt es sich nur um die Änderung der ersten Folge
11,1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,12,13,14

Ich empfehle hier zuerst mit der unorthodoxen Variante zu beginnen, denn sonst lässt man sich wirklich was entgehen !!!

-)Story
It’s Showtime !!!

Die erste Episode zeigt dem Zuseher schon, was so zirka auf ihn zukommen wird. Hier wird ein ziemlich mieser Amateurfilm gezeigt, der von den Charakteren selbst gedreht wurde. Eine sehr innovative Idee, die schon viele humorvolle Szenen birgt und in einer gewissen Weise das Thema des Animes widerspiegelt. Dann beginnt die Serie eigentlich seinen Lauf zu nehmen. Es gibt eigentlich einen einzigen Handlungsstrang über Haruhis Geheimnis, der über die 14 Folgen munter verteilt wurde. Als Lückenfüller wurden dann recht lustige “Fillerepisoden” der SOS-Brigade (von Haruhi formierte Gruppe, um ungewöhnliche Fälle zu lösen) eingeschleust. Doch keine Panik ! Wir reden hier nicht von Narutomäßigen Fillern. Diese netten Episoden lockern die Atmosphäre auf und man weiß schon, dass etwas sehr lustiges auf die Zuseher zukommen wird.
Anfangs war ich noch skeptisch über den Sci-Fi Anteil im Anime, doch letztendlich wurde in diesem Gebiet nicht so gravierend rumexperimentiert. Man hat sich sichtlich mehr auf die Komik und den manchmal simplen, aber irgendwie auch innovativen, Schulalltag gewidmet. Die Zuseher werden auf eine wilde Reise in eine Welt, die anfangs noch normal scheint, geschickt. Doch was ist denn normal, wenn Haruhi auftaucht ???

-) Charaktere:
Haruhi=Goddess ???

Da kommt man um Haruhi einfach nicht drum herum. Nicht nur ihr Moe-Level ist alarmierend hoch, aber auch ihre frohe Persönlichkeit ist etwas ganz neues in diesem Genre. Mit ihrer Hitzköpfigkeit und ihrem komischen Verhalten schließt man sie sofort ans Herz. Ihr Charakter wird auch durch ihr Pendant, Kyon, verstärkt. Hier ist auch ein Durchbruch gelungen, vom typischen Haremprotagonisten zu einem sehr realistischen Charakter. Kyon ist eigentlich der inntrovertierte Typ und dient als Erzähler der Geschichte im Anime. Diesen Job absolviert er in bravoröser Manier mit seinen zynischen und sarkastischen Kommentaren, die er meistens in die Erzählung hineinquetscht.
Die lustigen Auseinandersetzungen zwischen Kyon und Haruhi geben dem Anime das gewisse Etwas. Die anderen Charaktere sind jedoch dem stereotypischen Kaliber zuzuordnen. Da gibts die leise Bücherwurm Yuki ,die heiße, aber schüchterne Mikuru und den freundlichen Itsuki. Sie dürfen trotzdem nicht fehlen, denn sie besitzen alle ein überraschendes Geheimnis. Weiters fällt man vor Lachen fast vom Hocker, wenn man den witzigen Fanservice erwähnt, besonders zwischen Mikuru und Haruhi !
Also der Cast ist sicherlich ein geschliffener 24-Karat Rohdiamant im Anime. Hier wurde tolle Arbeit geleistet und ein neuer Hype ist auch entstanden: HARUHIISM !!! Vorsicht, ansteckend !!!

-)Animation
Thumbs Up !!!

Eine fehlerlose Arbeit wurde in diesem Gebiet geleistet. KyoAni hat das große Budget recht gut aufgeteilt und die Animationen regelrecht zu einer Augenweide bearbeitet. Die Landschaften und die Gebäude sind nahezu perfekt gezeichnet. Auch die Bewegungen der Charaktere sind sehr flüssig und die Gesichtszüge sehen gar nicht zu übertrieben aus. Der Anime benützt auch eine riesige Palette an Farben, die das frohe Auftreten der Charaktere, besonders Haruhi, noch verstärken. Die Sci-Fi Elemente wurden mit durchschnittlichen CGI- Elementen produziert, die trotzdem für den Stil des Animes gut hineinpassen.
Also: Animationen-Fehlerfrei !!!

-) Musik
"Listen this isn't fun and games, you mess around and I'll kill ya!"

Das Opening sowie das Ending sind typische J-Pop Songs, die jedoch sehr stimmig sind und total zum Flair vom Anime passen. Doch erwähnenswert ist auch die Folge 12, wo Haruhi und Yuki auf dem Schulfest performen. Nicht nur die Animationen da sind atemberaubend, sondern auch die Songs(“God knows…“ & „Lost my Music“) sind richtige Ohrwürmer. Die BGM ist ebenfalls gelungen mit teils fröhlichen und lustigen Sounds. Bemerkenswert ist auch die Leistung der Seiyuus, die einen grandiosen Job abgeliefert haben. Sie sind quasi Eins mit den Charakteren geworden.

-) ResumeE
"To be honest, i can´t get enough of that outfit. My passion is running wild."

Ehrlich gesagt bin ich mit sehr hoher Skepsis an diesen Anime rangegangen, da die Kurzbeschreibung nicht sehr interessant klang. Doch durch die große Haruhi Gemeinschaft habe ich es hinter mich gebracht und.....HER MIT EINER 2. STAFFEL !!!
Suzumiya glänzt mit einer tollen Komik und den Zusehern wird es eigentlich nie langweilig. Durch die Aktionen von Haruhi wird immer sehr viel Unterhaltung geboten und inklusive Kyon sind die Beiden eine Klasse für sich. Ich kann diesen Anime nur wärmstens empfehlen, denn jeder sollte mal diesen innovativen und einzigartigen Anime gesehen haben !

Haruhi: [forcing Mikuru to change into a bunny girl costume] Come on put it on, get dressed!
Mikuru: I don't want to.
Haruhi: Shut up and strip!
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Avatar: neXtGENanime#20
Die Melancholie der Haruhi Suzumiya, der Anime der auf der ganzen Welt so gehypt wird, dass man als Anime-Fan kaum um ihn herum kommt.

Ich muss von vornherein sagen, dass ich mich sehr leicht von solchen Hypes mitreißen lasse und ich den Anime vielleicht auch deswegen so besonders toll fand.

Dennoch, dass er überdurchschnittlich ist lässt sich kaum bestreiten. Angefangen bei den schönen Animationen, über die hervorragende BGM, bis hin zur Story natürlich ist Die Melancholie der Haruhi Suzumiya, meiner Meinung nach, erstklassig.

Animationen - Die Animationen der Serie sind überaus gelungen und über alle 14 Folgen hinweg eine Augenweide. Wunderbar flüssige Bewegungsabläufe und sehr detailreiche und meist belebte Hintergründe. Auch das Charakterdesign fällt positiv auf und es wird sich meist sehr genau an die Vorlagen aus der Light Novel gehalten.

BGM - Hervorragend! Nur wenige Stücke der BGM sind nicht nennenswert, aber wer hat Titel wie Oi Oi, oder Kouchou Kouchou, nicht jetzt noch im Ohr? Für eine epische Atmosphäre hat meiner Meinung nach auch der Titel Nagato vs Asakura gesorgt. Wer sich nicht mehr an die Tracks erinnern kann, der solle sie (besonders Letzteren) googlen bzw. youtuben!

Story - Natürlich das Herzstück der Serie. Meiner Meinung nach sind die Story und der Handlungsverlauf extrem gut gelungen, spannungsgeladen und mit Comedy und Sarkasmus gewürzt. Noch nie habe ich so viele unerwartete Wendungen erfahren (was wohl daran liegen mag, dass ich nie zuvor von Haruhi Suzumiya gehört hatte). Oder hat irgendjemand erwartet, dass ein "Love-Letter" in einem extrem cool inszinierten Kampf um Leben und Tod endet?

Mich hat Die Melancholie der Haruhi Suzumiya auf ganzer Strecke überzeugt. Die Serie hat aufgrund der zahlreichen Details einen enormen Rewatch-Wert und ist meiner Meinung nach dringend zu empfehlen! Danke für's Lesen!
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Avatar: Berethor12#21
Also, fangen wir einmal an.

Dieser Anime bedeutet mir persönlich besonders viel, weil mir durch ihn die Welt der Animes erst richtig eröffnet wurde. Davor hatte ich nur Naruto und One Piece geschaut und keine Ahnung davon, dass diese Fight-Shounens nur eine kleine Gruppe in der Vielzahl der andersartigen Animes waren. Durch einen Freund (Hoch soll er leben) habe ich erst einmal ein von ihm gemachtes AMV bekommen, indem man nur die Szene mit den zerstörungswütigen "Avataren" (Mir ist entfallen, als was sie im Anime bezeichnet werden) sieht, hinterlegt mit Musik aus WoW. Toll, ich suchte erst einmal tagelang im Internet nach einem Anime mit "blauen Monstern" (Titel der AMV). Natürlich wurde ich so nicht fündig, aber nach einiger Zeit des bettelns wurde mir der Titel dann doch verraten.
Also hinsetzen, alles anschaun, Light Novel zulegen und weiterlesen... Nun möchte ich anmerken: Durch einen der Links an der Seite bin ich auf Love Hina gekommen, von dort auf diese Seite und von hier auf Toradora! Was dann wirklich ein Schlüsselerlebnis war.

Aber zur Serie: Die Zeichnungen sind super, die Charaktere sind alle irgendwie etwas besonderes, so hat es der Idiot Taniguchi sogar geschafft, mein Lieblingscharakter zu werden und die Story ist zwar schwer zu erklären, aber dafür umso spannender. Das einzige was mich zum verzweifeln brachte, war die Reihenfolge. So tauchte Itsuki bei meiner Reihenfolge wie selbstverständlich als Brigade-Mitglied auf, ohne dass ich ihn jemals zuvor gesehen hätte.

Alles in allem aber immernoch einer meiner Lieblingsanimes und der wird es auch lange bleiben.
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Avatar: Ichigo-chan#22
"Die Melancholie der Haruhi Suzumiya" stürmt ja geradezu auf einen ein. Weshalb ich mich entschloss ihn auch anzugucken.
Ich habe ziemlich gestöhnt als ich jedes Mal den langen Titel von "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya" eintippen musste und dabei auch noch dutzende von Rechtschreibfehlern gemacht habe.
Trotz allem muss ich sagen, dass dieser Anime mal etwas komplett anderes ist.

Story:
Etwas ausgefalleneres habe ich bis jetzt noch nicht gesehen. Anfangs dachte ich, dass dieser Anime so etwas in Richtung K-ON wird, doch auf einmal tauchen Aliens, Zeitreisende und Menschen mit übernatürlichen Kräften auf. Auch das Haruhi anscheinend eine viel grössere Rolle spielte als gedacht, hat mich erst mal zum stutzen lassen.
Einen klaren roten Pfaden, konnte ich dabei übrigens nicht erkennen. Aber das ich auch nicht weiter tragisch, da die Story von diesem Anime wirklich einzigartig ist.

Charaktere:
Auch die Charaktere in "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya" haben einen gewissen Seltenheitswert.
Die Nebencharakter Mikuru u.s.w. sind ja ganz nett und verfeinern den Anime um einiges, aber die wahren Herzstücke dieses Animes sind "Haruhi" und "Kyon". Während ich gebannt auf den Bildschirm gestarrt habe, als Haruhi mal wieder einer ihrer waghalsigen Aktionen durchführte, wäre ich bei Kyon vor Lachen fast vom Stuhl gefallen, dank seinen genervten, fassungslosen und leicht depressiven Kommentaren.

Musik:
Ich muss schon sagen. Die Soundtracks dieses Anime gehören wirklich zu meinen Lieblingssoundtracks.
Sie passen immer perfekt zur Situation und sind auch nicht zu unauffällig, sodass man sie überhört.
Das Opening ist ja ganz nett, aber eher in Richtung Mauerblümchen würde ich sagen. Ist
jetzt nicht so, als würde es was sehr besonderes sein.
Das Ending gefällt mir schon um einiges besser.
Zu dem gibt es sogar einen Tanz den ich mit viel Mühe auswendig gelernt habe //stolz nick//.

Zeichenstyl und Animation:
Beim Zeichenstyl haben die mal wieder ganz meinen
Geschmack getroffen. Der Charakterdesign passt einfach perfekt zu den jeweiligen Charakteren und ich würde es auch nicht ändern. Vielleicht hätte ich Haruhi noch eine auffälligere Haarfarbe gegeben, andererseits würde es dann nicht mehr zur Story passen.
Die Animation ist sehr gut gemacht worden.
Nicht zu 3D mässig, dass man sich die Augen daran verdirbt, sondern schön geregelt.

Fazit:
Von diesem Anime hört man ja praktisch überall im Internet. Es ist praktisch ein Muss geworden, diesen Anime als Animefan zu gucken.
Ich bin auch froh das ich den Anime, trotz Strapazen des Eintippens, angeschaut habe.
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Avatar: Hamu-SumoNovizio di Biscotti#23
Anspruch:wenig
Action:wenig
Humor:viel
Spannung:wenig
Erotik:nichts
Tun wir mal was für den deutschen Markt und kaufen wir mal wieder einen Anime, dachte ich mir, sah mir die Auswahl im lokalen Müller an und griff zu einem der wohl am größten gehypten Serien des letzten Jahrzehnts: Die Melancholie der Haruhi Suzumiya. Ich kannte bis dato nichts von dem Anime außer das Gesicht der "Süßelmiya" und dementsprechend war ich gespannt...



Und es sei jetzt schon gesagt, dass ich erstmal warm werden musste bis mich der Charme etwas umschmeicheln konnte. Abgesehen von der ersten Folge, einer grandiosen Finte, wusste ich zu Beginn nicht so ganz, was ich mit dem Anime am besten anfangen sollte. Doch als dann alle Hauptpersonen vorgestellt waren, begriff ich so langsam, dass der Reiz im Neuen liegt.

Kazé bewirbt Haruhi mit Science Fiction, was es im Groben eigentlich auch trifft, aber ernsthaft, bei SciFi denkt man an Raumschiffe und abgespacete (hoho!) Technologien, aber doch nicht an eine egozentrische Schülerin, die unbewusst durch ihre Gedanken Anomalien erzeugen kann! Nach dem Konsum des Anime weiß man es aber besser.

Aufgebaut ist die Serie in gewohnter Slice of Life-Form. Eine Folge erzählt ein Erlebnis aus den Tagen der SOS Brigade und Verbindungen untereinander gibt es nur manchmal (wenn z. B. vom vergangenen Schulfest erzählt wird oder der Computerclub vor der Tür steht). Interessant ist nun, dass der eigentliche Hintergrund oft gar nicht so spektakulär ist, sondern das, was Haruhi und ihre Clubmitglieder daraus machen. Dabei ist die Chefin selbst vom Typ "Erst schlagen, dann fragen" und Spontanität ihr heimliches Motto, was Brigademitglied und Erzähler Kyon immer auf den Plan ruft.

Und das ist gut so, denn er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Hauptprotagonistin und dem Zuschauer. So gut wie alles, was Fräulein Suzumiya so treibt wird von ihm kommentiert und das ist in einer humorvollen und zynischen Art und Weise, die einen auch zum Lachen bringen kann. Was sie macht, spricht er an, was sich der ein oder andere Zuschauer denkt. Das ist ein Schlüsselelement des Anime.

Damit ist aber auch der Schwachpunkt offengelegt. Haruhis Charakter ist nicht jedermanns Geschmack (meiner auch nicht) und wen dann die Kommentare von Kyon auch nicht interessieren, der tut sich schwer nicht einzuschlafen, denn Action gibt es so gut wie keine und die allgemeine Spannung ist so hoch wie eine normale Straßenpfütze tief.

Angesehen habe ich mir die Serie in der deutschen Sprachversion, die ich in Ordnung fand. Anfangs ist es ungewohnt, wenn auf einmal alle Deutsch reden, aber wenn man die japanische Vertonung nicht kennt, kann man damit leben. Haruhi klingt aufgedreht, Yuki emotionslos und Kyon sorgt für Lacher.

Fazit: Nach dem Sehen der 14 Folgen kann ich den Hype nachvollziehen, mich ihm aber nicht anschließen. Ja, Die Melancholie der Haruhi Suzumiya ist mal was anderes, was erfrischt, allerdings existiert kaum bis kein Tiefgang in den man sich verkopft. Auch die Charaktere sind, bis auf Haruhi vielleicht, nichts besonderes, die einen Fanboy- oder Fangirlismus anhängen könnte. Vielleicht habe ich aber auch irgendwas wichtiges übersehen und jeder eingefleischte Haruhiist wird sich nach dem Lesen dieser Zeilen einem Normalo überlegen fühlen.
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Avatar: dreitausend1#24
Ich habe mir, nachdem ich sehr viel gutes über diesen Anime gelesen habe, diesen mit einer großen Erwartung angesehen.
Und war danach sehr enttäuscht. Vielleicht hab ich den Anime nicht verstanden und seine versteckte Botschaft nicht wahrgenommen, aber das schauen dieses Animes war für mich fast durchweg ein Ärgernis.
Das größte Ärgernis ist Haruhi selbst. Meine Güte. Also wenn ich jemanden zum Kotzbrocken meines Animelebens küren müsste, hätte Haruhi garantiert einen Platz in den Top5. Warum? Weil sie nervt! Wenn ich diese Person im realen Leben in meiner Nähe hätte würde ich entweder einen Riesenbogen um sie machen müssen oder irgendwann zum Aggressionsbewältigungskurs. Sie ist permanent schlecht gelaunt und nörgelig. Es sei denn sie bekommt ihren Willen. Sie erinnert mich an eine verzogene kleine Göre die solange den Leuten auf den Keks geht bis sie kapitulieren und dann das machen was sie will.
Sie nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht drückt jedem Ihren Willen auf um selbst ein bisschen Spaß zuhaben.

Während ich die erste Folge noch unkonventionell und lustig fand musste ich mich immer mehr durch die Folgen quälen. Die Grundidee das Haruhi ist sich Ihre Welt um sich herum erschafft finde ich an sich großartig und man hätte viel daraus machen können. Leider wurden die Möglichkeiten die dieser Plot bietet total verschenkt. Wie genial wäre es gewesen wenn sich Kyon auf immer neue veränderte Realitäten hätte einstellen müssen. Da hätte man was draus machen können. Stattdessen immer wieder Haruhi wie sie die von Ihr selbst herbei gewünschten Aliens und Zeitreisenden von einer peinlichen und demütigenden Situation in die nächste bringt.

Die anderen Charaktere sind auch eine Katastrophe. Selten ist mir eine solche Ansammlung von Ödnis und Antipathie begegnet. Yuuki guckt 95% der Handlung in Ihre Bücher und lässt hin und wieder unverständliches Zeug von sich. OK, Kyon ist noch mit Abstand eine der sympathischsten Figuren. Seine sarkastischen Kommentare haben mich auch das eine oder andere Mal zum schmunzeln gebracht. Wobei ich mich oft gefragt habe wie masochistisch man veranlagt sein muss um sich mit jemanden wie Haruhi abzugeben. Mikuru wird von Haruhi auf alle möglichen Arten „missbraucht“ und scheint keinerlei Durchsetzungsvermögen zu haben. Sie hält lediglich dazu her um ein paar Ecchi-Momente in den Anime zu bringen. Von den anderen Charakteren will ich gar nicht reden.

Vielleicht fehlt mir der nötige Horizont um den Tieferen Sinn dieses Animes zu begreifen. Es ist ja nicht so das mich Animes mit einer mysteriösen, hintergründigen oder abgedrehten Handlung nicht begeistern können. Ich wurde auch durchs Animes wie Paranoia Agent, Paprika oder FLCL großartig unterhalten. Nur diesem Anime kann ich ob seiner nervigen Charaktere und verschenkten Story leider so gut wie nichts abgewinnen.

Von der Animation und vom Sound her ist der Anime große Klasse. Nur was bringt es wenn man nicht der Story und den Figuren nichts anfangen kann.
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Avatar: Kaze Memaryu#25
Anspruch:5
Action:3
Humor:4
Spannung:2
Erotik:1
Ein Hype wie kein Anderer

Suzumiya Haruhi no Yuutsu ist mir schon oft unter die Augen getreten - unzählbar oft, um genau zu sein. Die Fangemeinde ist international vertreten; und dazu noch umfangreich. Trotzdem war es mir bis vor kurzem nicht vergönnt, dieses Machwerk selbst zu konsumieren . . . bis mir ein Freund sämtliche Folgen mitgegeben hat.


Die Story von Haruhi ist so bekannt, dass ihr es selbst sehen solltet, anstatt meine mangelhafte Erinnerung daran zu verlangen. Daher lassen wir das mal kurz außen vor und gehen direkt zur detaillierten Analyse über.


Story:
Die Story ist damals etwas Besonderes gewesen und hat das School Day-Genre (und zu kleinen Teilen auch das Slice-of-Life-Genre) entscheidend beeinflusst - warum, entzieht sich aber vollständig meinem Verständnis. Den ganzen Tag geht es nur darum, was die eigensinnige und arrogante Haruhi will und wie sie ihren Willen bekommt. Dabei müssen der Durchschnittstyp Kyon, die Fanservice-Theke Mikuru und die schweigsame Analytikerin Yuuki einiges mitmachen. Aber während sich viele Fans daran (und an dem Geheimnis hiter Haruhi) so vehement erfreuen, ist für mich schwer nachzuvollziehen. Die Charaktere sind allesamt Stereotypen, wie sie im Buche stehen, ihre Hintergründe, die den Figuren mehr Abwechslung bringen sollen, sind schlicht unpassend und wirken nur um der Unterscheidung willen eingeworfen, ganz zu schweigen von den seltsamen Aktionen, die die gesamte Truppe mitmachen muss, nur damit Haruhi die Ruhe bewahrt. Alles wirkt bunt zusammengewürfelt, aber nicht besonders stimmig, sondern halt einfach nur durcheinander. Die Tatsache, dass die originale TV-Ausstrahlung der Episoden absichtlich durcheinandergeworfen wurde, kommt nochmal zusätzlich billig rüber, denn so belanglos die Geschichte sein mag . . . dem Zuschauer wird mehr oder weniger ein Buch in Stücke gerissen und dann schnippselweise in die Birne gestopft. Und das tut einfach nur weh.
Meine Bewertung daher: 45&


Charaktere:

Tja, die Charaktere haben ja eigentlich schon ihr Fett wegbekommen, aber jetzt gehe ich mal kurz ins Detail.
Wie vielen ja schon aufgefallen ist, handelt es sich bei den Charakteren nur um Sterotypen. Dass jede dieser Figuren (außer Kyon) ein Geheimnis hat, rettet aber auch nicht viel davon, sondern wirkt eher aufgezwungen. Da wäre natürlich die Oppai-Beschütz-Mich-Heulsuse Mikuru Asahina. Sie wird stets auf's Neue von Haruhi in peinliche und erniedrigende Situationen gebracht, nur um damit ihren Sturkopf durchzusetzen. Dass Mikuru dabei nie Hilfe bekommt, obwohl Kyon ihr Selbige verspricht, ist dem Fanservice dienlich, ebenso wie ihre Krokodilstränen zu jedem Anlass, aber ansonsten absolut schwachsinnig. Ebenso verhält es sich mit Yuuki Nagato. Die stets schweigend Bücher wälzende Beobachterin sieht sich jede Situation unbekümmert an (sofern sie nicht lieber liest), denkt aber nicht im Geringsten an Widerstand oder Ähnliches. Kyon ist halt das typisch-männliche Opferlamm, das an die falschen Mädchen gerät. Laufend lässt er sich von Haruhi zu hirnrissigen Aktionen mitreißen, obwohl er sich mit den meisten Ideen so gar nicht anzufreunden weiß. Er ist so gesehen Haruhis Fußabtreter, der sich das auch noch gefallen lässt, nur weil er mehr über sie erfahren will.
Im Laufe der Geschichte teten noch weitere Figuren ins Rampenlicht, an die ich mich vor Langeweile gar nicht mehr erinnern kann, aber auch diese sind kaum mehr interessant als ein furzender Hund.
Meine Wertung daher: 36%


Atmosphäre:
Das Setting ist unsere Realität (oder so), und fast alles innerhalb des Animé findet in der Schule statt. Die Umgebungen sind dabei durchaus schick gestaltet. Alles macht einen sehr realistischen Eindruck und wirkt in sich stimmig. Leider sind viele Hintergründe sehr statisch und trüben so die lebendigen Designs der Örtlichkeiten. Viel gibt es nicht über das Setting zu sagen, da es sich kaum nennenswert ändert (und JA verdammt, ich kenne das "Ende"!). Daher schnurstracks zur Bewertung.

Meine Bewertung: 78%


Animationen:
Die Animationen sind durchweg gut und weisen nur wenige Durststrecken auf. Teils sehr aufwendige Animationsstecken zeugen von sichtlicher Mühe mit der Optik und wissen auch durchaus zu überzeugen. Der Zeichenstil der Charaktere ist typisch nett gehalten: die Charaktere sind nicht besonders detailliert, aber haben durchaus eigene Züge. Etwas Besoderes stellen sie trotzdem nicht dar, denn sämtlichen Charakteren fehlt das gewisse Fünkchen Leben. Sie wirken manchmal wie Statuen, was insbesondere an den unausgereiften Emotionen liegt. Ob es nun Haruhis Dickkopf-Phasen, Kyons Unverständnis oder Mikurus Heulkrämpfe sind: all diesen Ausdrücken fehlt die Glaubwürdigkeit - und das wiederum lässt die Figuren an sich unglaubwürdig erscheinen.
Kurz: die Animationen sind flüssig, aber detailarm, bzw. der Detailfokus wurde teilweise falsch gesetzt.
Meine Wertung daher: 69%


Schlusswort:
So sehr mich die Fans dafür hassen werden, und so sehr von allen Seiten das Argument kommen wird, dass ich mir den Animé komplett angesehen haben sollte, bevor ich ihn runtermache: es hilft nichts. Suzumiya Haruhi no Yuutsu ist schlicht und ergreifend Durchschnitt. Niederer Durchsnitt, um genau zu sein. Was mit respektablem Aufwand und guten Ideen angewandt wurde, wird von den unerträglich nervigen Charakteren, einem lächerlich zusammenhanglosem Plot und massenhaft Fanboys (mit noch mehr Nerv-Potential als die Charaktere selbst) mit Napalm zerballert. Die ganze Atmosphäre geht so zu Bruch und lässt sich gar nicht mehr retten, wo man gerade das Gefühl bekommt, etwas ungewöhnliches geboten zu bekommen.

Und obwohl ich manche Aspekte großzügig mit Ich-meins-nicht-Böse-Prozenten beschenkt wurden, kann ich mit zu einer Wertung über 60% beim besten Willen nicht hinreißen lassen.

Meine Gesamtwertung lautet daher: 52%.

Einen schönen Tag noch,

Kaze Memaryu
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Avatar: Qloim-Xun#26
Anspruch:mittel
Action:wenig
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Ein Anime der die Fragen aufwärmt, die sich wohl viele Menschen schon selbst gestellt haben, die über das Leben selbst nachgedacht haben. Sind wir nur ein Traum, träumt uns jemand? Ist das Universum nur so alt, wie der Träumer träumt? Oder fragen wie, was macht man, wenn man so unerträglich der Langeweile des öden Daseins ausgesetzt ist wie Suzumiya Haruhi und Kyon? Entweder man wünscht sich was, oder man lässt es wie Kyon auf sich beruhen und lebt in den Tag hinein, weil man zu der Erkenntnis kam, man ist einfach nur stinknormal und absolut rein garnix besonderes...

Praktisch geht es auch um diese eine Frage in dem Anime, was ist der Sinn des Lebens und warum gibt es überhaupt einen Sinn, wenn es einen Sinn doch gibt. Kyon lernt schlicht mit seinem Leben klar zu kommen, auch wenn er es für extrem langweilig hält - genau wie Suzumiya Haruhi. Und die Figuren im Club sind auch nichts anderes als völlig zufällige Bekanntschaften, denn warum sollte gerade im hier und jetzt und gerade in diesem Zeitpunkt(würde man im Anime wohl sagen) sowas passieren, wie es praktisch in dem Anime passiert? Auf logische Fragen, kommen im Anime die unlogischen Antworten, Antworten die sich ein Mensch zwar ab und an wünscht, aber dennoch nie wirklich daran glaubt.

Und diese endlose Frage "Wieso?" ist praktisch der Leitfaden der Story, denn man will praktisch nur eins herrausfinden, die Antwort auf die Frage, die praktisch keiner Gesellt hat, aber dennoch beantwortet werden muss, weil sonst... die Welt untergeht, wenn man nichts unternimmt! Ansonsten erleben alle da ein mehr oder weniger normalen Alltag...

Charaktere:

Suzumiya Haruhi: Eine bildschöne Schülerin die "zufällig" mit auf die Schule von Kyon geht und sich mit ihm, wie aus reinem Zufall, noch anfreundet. Obwohl sie schon sehr, sehr eigenartig ist. Wächselt ständig ihre Frisur, pro Tag und begrüßte die Klasse ungefähr so. "Sind hier Außerirdische anwesend? Wenn nicht, dann lasst mich in Ruhe!" Also ziehmlich "normal" halt. Das Kyon überhaupt mit der sich noch unterhalten hat, meint er, war reiner Zufall. Aber sie kann man noch so beschreiben, dies ist wohl die interessanteste Person im Universum!

Kyon: Auch er findet den Planeten öde, oder fand und hat sich damit abgefunden. Ein typisches Bild eines Typen, der langeweile in einer Tour hat und sich damit abgefunden hat und so in den Tag hinein lebt und keine Anstalten mehr macht, dies zu ändern, er wird praktisch nur von Folge zu Folge, rumgeschleppt und hauptsache er zieht nicht den Zorn seiner "Meisterin - Haruhi" auf sich. Er tanzt auch meißt nach ihrer Pfeiffe. (Irgendwie ein Abbild von mir...) Ihm kann man praktisch einen Glückspilz nennen, sowas tolles zu erleben. Naja, wie mans nimmt...

Asahina Mikuru, Nagato Yuuki, Itsuki Koizumi: Zufällige Bekanntschaften, die die Erde retten sollen... Mikuru, die mit dem Schmacht- und Sexfaktor. Koizumi, der Beschützer von Haruhi sozusagen... Yuuki, die Leseratte die praktisch nur Staffage ist, außer sie muss alle Retten...

Charakterdesign/Hintergrund: Beides Top. Wobei ich da auch keiner bin der da viel zu meckern hat, man braucht nur sagen, es verursacht keine schmerzenden Augen.

Fazit: Ein kurzer Anime (aber Hervorragender, zum nachdenken anregender, lustiger, aber auch "Melancholischer" Anime), der schnell erzählt wird und wieder mal einer derer ist, wo die Deutsche Synchro nur ein Teil von dem ganzen eingesetzt wurde und der rest praktisch links liegen gelassen wurde... Was aber nach der Meinung der anderen, nicht wirklich schlimm sei... Vielleicht sogar besser? Naja. Dennoch hat der Anime etwas, wo man sich fragt, warum darauf noch kein anderer zuvor kam. Das ist mal wieder ein Beispiel von Storys, die sich irgendwelche ausgedacht haben, die sie aber nicht an die große Glocke hängen wollen oder können, weil sie entweder nicht das Geld zu haben, oder denken, interessiert eh keinen. Passiert ja oft sowas. Die kleinen Menschen haben gute Ideen, die jene Animeproduzent wohl niemals annehmen würden... Also, damit will ich genauer sagen, dass dieser Anime einfach mal was zeigte, was sich tausende, wenn nicht schon hunderttausende Menschen vorher fragten, aber nie gewagt haben, es in irgendeiner Weise zu veröffentlichen. Auch wenn die Frage interessante Aspekte liefern kann. Wie in Diesem Anime.

Und die Vorstellung eines künstlich erschaffenen Raumes und darin alles zerstören, wer dachte nicht schon mal daran? Ich jedenfalls schon... Darum finde ich wohl die Figur, Suzumiya Haruhi so sympathisch... Könnte glatt meine Erfindung sein... Nur war ich wohl zu langsam!
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Avatar: valoonCacciatore di Biscotti#27
Anspruch:sehr viel
Action:sehr viel
Humor:sehr viel
Spannung:sehr viel
Erotik:mittel
Willkommen in der SOS-Brigade!

Story: Als ich das erste mal von Haruhi hörte, dachte ich zunächst es sei ein Sing- und Tanzanime, weswegen ich mir Haruhi ersteinmal nicht anschaute. Doch dann übernahm mich einfach die Neugier und ich konnte nicht anders, als dieses Meisterwerk anzuschauen. Im Mittelpunkt steht (bewusst oder unbewusst) Haruhi Suzumiya, um die sich alle Welt zu drehen scheint. Sie redet mit keinem und stellt sich in der neuen Schule so vor, dass alle Außerirdischen, Leute aus der Zukunft und übernatürlich Begabte zu ihr kommen sollen. Als der Protagonist Kyon neben sie gesetzt wird, unterhält er sich immer mehr mit ihr, bis sie sich schließlich anfreunden. Haruhi ist extrem begabt, weswegen sie jeden Club ausprobiert hat, den es an der Schule gab, aber keiner gefiel ihr wirklich. Deswegen eröffnete sie ihren eigenen: Die SOS-Brigade!

Characktere: Nicht nur die Story ist so außergewöhnlich, dass es sie kein zweites mal gibt, sondern auch die Characktere sind einzigartig. So haben wir Beispielsweise die mysteriöse Yuki Nagato, welche anscheinend nichts anderes tut, als Bücher zu lesen, oder die bezaubernde Asahina Mikuru, die wortwörtlich von Haruhi missbraucht wird. Haruhi selbst ist auch natürlich eine seltsame Persönlichkeit, und ich denke so ein Charackter wird es nie wieder geben. Sie wird von Koizumi Itsuki sogar als
Gottheit
bezeichnet.
Da ist es nicht so abwägig, dass der Haruiismus schon unzählige Anhänger gefunden hat.


Musik: Da ich dies erst für einen Singanime hielt, kann man sich schon denken wie die Musik ausgefallen ist: Wirklich Schön. Das Opening (Bouken Deshou Deshou) reist einen quasi schon mit und man fühlt sich auch schon fast gezwungen mitzusingen. Das Ending (Hare Hare Yukai) ist für ein Ending nicht besonders ausgefallen, hört sich aber dennoch gut an und auch der Tanz der bei dem Ending gezeigt wird, hat viele gefunden, die genauso tanzen wollen. Weitere Stücke im Anime wie Koi no Mikuru Densetsu, God Knows oder Lost Music sind extrem gut ausgefallen, die Animation zu God Knows ist besonders überwältigend, so dass man wirklich meinen könnte, das man vor Ort ist.

Fazit: Haruhi Suzumiya No Yuuutsu gehört mit Abstand zu den besten Animes die ich je gesehen habe und verdient meiner Meinung nach "ein Orden". Die Musik ist klasse ausgefallen und die Story ist um noch viel besser, als man erwarten könnte. Wieso ich also die volle Punktzahl gebe? Nun, weil Haruhi es so wollte.
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Avatar: Omocha-san#28
Die Melancholie der Haruhi Suzumiya - Wenn ich diese Worte nur höre wird mir schlagartig warm ums Herz und ich beginne an die absolut großartigen Erfahrungen zu denken, die ich mit diesem Werk, ja diesem Meisterstück machen durfte. Etwas besseres habe ich selten gesehen.

Als Zuschauer teilt man die Rolle des verdutzten Normalos mit dem Protagonisten Kyon, der auf dem Weg seine Reife zu erlangen alle Fantastik und die kleine Hoffnung das Übernatürliche doch noch persönlich kennen zu lernen über Bord geworfen hat - dazu wird jeder auch schon einmal selbst gezwungen gewesen sein. Sein erster Satz (im chronologischen Serienverlauf) behandelt den Weihnachtsmann, was Nostalgie hervorruft, dadurch, dass er dem Zuschauer einige Persönliche Dinge ans Herz legt, wird er sympathisch. Stößt ein solcher Normalo nun aber auf ein Mädchen, das sich eben genau diesen außergewöhnlichen Dingen mit allem Interesse verschrieben hat. Nach und nach entsagt er dem "normalen Leben" und freundet sich mit der hyperaktiven Schönheit an, er wird mehr oder weniger dazu gezwungen. Um sie herum scharen sich allmählich weitere außergewöhnliche Persönlichkeiten. Ein Zufall? Weiteres darf ich wohl schon nicht mehr verraten...

Diese warme, sympathische Serie hat es mit Witz und individualistischem Charme zu etwas gebracht, das unzählige Slice-of-Life-Komödien nicht im Ansatz erreichen konnten: den Alltag als etwas Rätselhaftes, in unbestimmbarer Geschwindigkeit dahin Fließendes und von nebenbei von unheimlicher Leichtigkeit Getriebenes darzustellen, ausgestattet mit dem richtigen Maß an Ereignissen, Anspruch und Dramatik. Zurecht war ihr Erfolg ungeheuer! Der Handlungsverlauf veranlasst den Zuschauer immer sich selbst zu seiner Art zu leben und seine Entscheidungen zu treffen Gedanken zu machen und sich zu überlegen: "Könnte man es nicht auch mal so machen wie Haruhi? Einfach mal, weil es viel interessanter, und nicht weil es einfacher ist?" Noch lange wird man sich damit beschäftigen und sich Gedanken machen.
Warum geht dieser Typ immer wieder zurück in diesen Raum? Etwa weil es interessanter ist? Warum schaue ich mir das immer wieder an? Das ist der Zauber der Haruhi Suzumiya! Wir können doch gar nicht anders. Fragt sich dann noch ob der Mensch denn frei ist oder immer nur anderen zuliebe leben wird.

Und während die Story dann doch recht schwer ins Rollen kommt (besser als mit mittelmäßigen dramaturgischen Szenen bombardiert zu werden) beginnt man langsam aber sicher dem Ganzen nicht mehr wirklich zu trauen. War das alles nur Zufall? Existiert der sogenannte "Zufall" überhaupt? Und vor allen Dingen: Ist das überhaupt noch real oder so echt, wie es in der Realität eines Sci-Fi- und Mystery-Anime sein kann? Weiß ich denn, ob nicht alles, was der Protagonist erlebt, ein Traum ist, oder Einbildung? Das soll alles andere als negativ sein, genauer gesagt ist es eine erzählerische Meisterleistung, wie ich sie vollendeter nur noch bei Kafka bestaunen könnte. Es ist ja auch egal ob es real ist oder nicht, im Herzen zweier Menschen tief verankert als etwas, das dem Miteinander Halt gibt, verbindet es. Wenn es nun Traum, Wunsch oder Wirklichkeit ist.

Ein inspirierendes, aussagekräftiges und motivierendes Werk, das sich eine Bewertung von 9,5 wirklich verdient hat. Es sprach ein überzeugter Haruhiist!

Toptitel bis Meisterwerk

Omocha
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Avatar: aniSearchler
aniSearchler
#29
In chronologischer Reihenfolge geschaut.

Story:

Die Story ist anfänglich sehr einfach gestrickt. Die ausschließlich an übernatürlichen Kräften/Wesen interessierte Haruhi gründet den Schulclub SOS-Brigade zur Erforschung eben dieser Thematik und "findet" auch einige Mitglieder. Ich will hier in keinster Weise spoilern und kann daher nur an der Oberfläche kratzen. Ich verrate aber nicht zu viel, wenn ich sage, dass das "Übernatürliche" in diesem Anime eine große Rolle spielt und eben nicht den lustigen Fetisch von Haruhi als Mittel zur Unterhaltung darstellt. Die Story wird also wesentlich anspruchsvoller und durch die schnellen Dialoge für den ein oder anderen sogar komplex. Nur wer hier folgen kann, erkennt die wahre Stärke des Anime.

Charaktere:

Wie dem Namen des Anime schon entnehmbar ist, wird das Hauptaugenmerk klar auf die lebhafte und sympathische Haruhi gerichtet. Aber auch Kyon spielt als gefühlter Protagonist (einen offiziellen gibt es nicht) eine wichtige Rolle. Mikuru dient ganz klar der Verstärkung der Comedy-Szenen. Yuki und Itsuki haben hingegen eher ihre ernsten Hintergründe. Vor allem Itsuki ist für den anspruchsvollen Teil der Story von großer Bedeutung. Alle übrigen Charaktere sind mehr oder weniger Statisten.

Fazit:

Ein absolut berechtigter Hype damals und auch heute sehr gut anschaubar. Wer einen Mix aus Comedy und übernatürlicher Tiefsinnigkeit sucht, wird hier definitiv fündig. Die Charaktere sind ebenfalls sympathisch und die Animationen für das Jahr 2006 perfekt. Episodisch ist der Anime meiner Meinung nach nicht, da es klar einen roten Faden gibt, der beim Schauen in nicht-chronologischer Reihenfolge allerdings oftmals undurchsichtig wirken kann. Das Sci-Fi bezieht sich übrigens ausschließlich auf das mehrfach erwähnte "Übernatürliche". 
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