„Texhnolyze“-Review: Gesamtausgabe von Nipponart

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„Texhnolyze“-Review: Gesamtausgabe von Nipponart

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Vor kurzem erschien mit der Gesamtausgabe von „Texhnolyze“ die Neuauflage eines inzwischen 15 Jahre alten Actiondramas mit Scifi-Elementen erstmals auf Blu-ray. Grund genug, die Box mal ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Aufmachung:

Nipponart liefert die Gesamtausgabe als Digipak im Novaschuber aus. Die 22 Folgen sind auf 3 Blu-ray-Discs verteilt. Das hochwertige Digipak ist mit Artworks von Ran und Ichise bedruckt, als Extras liegen ein DIN-A4-Poster von Ichise und ein großer Sticker von Ran bei.

Foto der Box 1
Inhalt der Gesamtausgabe
Foto der Box 2
Außenseite des Digipaks

Das Digipak ist an sich schön gestaltet, wirkt aber etwas dünn – hier hätte ich mir eine etwas stabilere Verarbeitung gewünscht. Der FSK-Sticker ist auf der Einschweißfolie aufgeklebt und wird so beim Auspacken mit entfernt. Ein weiteres FSK-Logo ist auf dem Digipak aufgedruckt. Ein Booklet fehlt leider.

Die ebenfalls seit 30. November im Handel erhältliche Ausgabe mit 4 DVDs ist laut Nipponart nahezu identisch gestaltet, jedoch etwas größer.

Was ist „Texhnolyze“ überhaupt?

Der Anime „Texhnolyze“ wurde im Jahr 2003 unter der Regie Hiroshi Hamasakis („Steins;Gate“, „Terra Formars“) vom renommierten Studio Madhouse produziert. Das Charakterdesign stammt von Yoshitoshi Abe („Lain“, „Rerided“ ).
Ungewöhnlich ist nicht nur das düstere Cyberpunk-Setting, sondern auch der Stil: Ohne einen Erzähler oder wesentliche Erläuterungen durch die Charaktere erschließen sich die Zusammenhänge für den Zuschauer nur langsam, ebenso bleibt lange im Dunkeln, wohin sich die Handlung entwickelt. Bewusst verrauschte Szenen und der Soundtrack untermalen dies.
aniSearch-Beschreibung Ichise lebt in der unterirdischen Stadt Lukuss, in der Verzweiflung und Gewalt den Alltag bestimmen. Dies erlebt Ichise am eigenen Leib, als er eines Tages nach einen Wettboxturnier sowohl seinen Arm als auch sein Bein gewaltsam verliert.
Dem Tode nahe behandelt ihn eine Ärztin, die die nächste Texhnolyze-Generation an ihm testet. Sie ersetzt seine verlorenen Körperteile durch künstliche, mechanische Gliedmaßen, die direkt durch den Geist gesteuert werden können. Dabei spielt ein seltenes, mysteriöses Material namens „Rafia“ eine entscheidende Rolle.
Ein junges Mädchen namens Ran beeinflusst von nun an Ichises weitere Zukunft. Sie kann die unmittelbare Zukunft voraussehen; was genau jedoch ihre Beweggründe sind, und weshalb sie oft eine Maske trägt, bleibt mysteriös. Dennoch ist sie diejenige, die Ichise einen Weg aus der Finsternis zeigt, wenn für ihn schon alles verloren scheint …

Bild und Ton:

Die Nipponart-Blu-ray von „Texhnolyze“ ist eine Weltpremiere, denn auch in Japan und den USA ist der Anime bislang nur auf DVD erhältlich. Doch obwohl das Bildmaterial auf der Blu-ray in wesentlich höherer Auflösung vorliegt, lässt sich selbst im direkten Vergleich kaum ein Unterschied zu alten DVD-Fassungen der Serie ausmachen. Ungewöhnlich für Blu-ray-Veröffentlichungen sind die schmalen schwarzen Ränder an allen Seiten.


© RONDO ROBE TEXHNOLYZE COMMITTEE. All rights reserved.

Wie bei Neuauflagen älterer Anime üblich greift Nipponart auch hier auf die Vertonung der ersten deutschen DVD zurück, die ab 2006 vom damaligen Label SPVision veröffentlicht wurde und in DTS-HD MA 5.1 vorliegt. In der Hauptrolle Ichise ist dabei Gerrit Schmidt-Foß, die deutsche Stimme von Leonardo DiCaprio, zu hören.

Für die selbstverständlich ebenfalls vorhandene japanische Tonspur (PCM Stereo) sind optionale Untertitel in schlichtem Weiß mit schwarzer Umrandung vorhanden. Timing-Probleme oder Rechtschreibfehler sind nicht aufgefallen, inhaltlich sind sie aber nahezu identisch mit der deutschen Synchronisation.

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Das Menü der Blu-ray beschränkt sich auf das Wesentliche: Spracheinstellungen und Episodenauswahl. Bonusmaterial ist nicht enthalten.

Empfehlung und Fazit:

Wer einen düsteren, ernsten Anime abseits des aktuell dominierenden Genremixes aus Isekai, Ecchi und Slice of Life sucht, sollte bei diesem Titel zumindest einen Blick riskieren. Besonders Fans von Titeln wie „Lain“ oder „Ergo Proxy“ dürften hier auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Sammlung finden.
Insgesamt hinterlässt die Neuauflage von Nipponart gemischte Gefühle: Wie von Nipponart gewohnt gibt es eine schön gestaltete Box – hat aber für eine „Collector's Edition“ recht wenige Extras, was sich aber auch in einem recht günstigen Preis widerspiegelt.

Kaufen:


Der sehr geringe qualitative Unterschied zwischen Blu-ray und DVD spiegelt sich zumindest im Moment auch im Preis wieder: Bei Amazon.de ist die Blu-ray aktuell für knapp 55 € erhältlich, während die DVD für etwa 52 € den Besitzer wechselt. (Preisstand: 10.12.2018, 15:00 Uhr)

Wir bedanken uns bei Nipponart für das kostenlose Muster.
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